Mit Sport gegen Krebs kämpfen

Gesunde Ernährung und Bewegung haben einen präventiven Einfluss auf die Krebsentstehung. Studien haben gezeigt, dass gesunde Menschen mit Sport das Krebsrisiko halbieren. Dreimal wöchentlich intensiv Sport treiben und Krebsrisiko kann fast halbiert werden. Sport wirkt auch positiv auf die Patienten. Die Studien zeigen, dass bei einigen Krebserkrankungen Sterblichkeit um 40% reduziert wird. Viele Krebsspezialisten machen ihre Patienten nicht aufmerksam darauf. Große Operationen und Chemotherapien werden von fitten Patienten besser verkraftet. An der Deutschen Sporthochschule sind deshalb Trainingsprogramme entwickelt. Diese Trainings beginnen gleich nach der Krebsdiagnose und Patienten werden auf die anstrengende Therapie vorbereitet. Aktive Patienten können mit den Nebenwirkungen der Chemotherapie besser umgehen und halten besser die Muskelmasse und ihr Körpergewicht.

Fitte Patienten haben auch mehr Abwehrzellen für die natürliche Tumorbekämpfung. Trainingspläne werden für jeden Patienten anders entwickelt, weil es Patienten im verschiedenen Altersstufen gibt. Die Ärzte orientieren sich bei der Auswahl der Sportarten an die Vorlieben der Erkrankten und Fitness. Nach der Chemotherapie gibt es für die Patienten Ruhetage zur Regeneration und danach wird das Training erneut aufgenommen. Es zeigte sich, dass Patienten danach die Chemotherapie besser vertragen und sich schneller besser fühlen. Auch nach der erfolgreichen Chemotherapie sollten die Patienten weiterhin Sport treiben, um das Risiko zu senken, dass ein Tumor wieder auftretet.

Sport hat auch einen positiven Einfluss auf die Psyche von Patienten. Es stärkt das Selbstbewusstsein und die steigert die Lebensqualität. Mit einer festen Trainingszeit  werden die Gedanken von der Krebserkrankung abgelehnt. Diabetes, Fettleibigkeit und Herz- Kreislauf-Erkrankungen führen zu Stoffwechselstörungen und Krebs. Studien zeigen, dass die Rückfallhäufigkeit bei Frauen mit Brustkrebs, die zusammen mit Chemotherapie auch Sport treiben, um 50 Prozent sank.

Auch weitere Krankheiten kann Sport erfolgreich verhindern. Arteriosklerose ist eine Systemerkrankung der Schlagadern, die schwere Folgen haben kann, denn die Verstopfung von Gefäßen kann zur Schlaganfall oder Herzinfarkt führen. Durch Sport sinken die Blutfettwerte und das schädliche LDL-Cholesterin nimmt ab. In den Gefäßen wird die Bildung von gefährlichen Plaques verhindert und damit sinkt das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Regelmäßiges Training schützt auch das Herz vor lebensgefährlichen Rhythmusstörungen

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